Auf dieser Webseite möchten wir Raum schaffen für Initiativen und Projekte, die in konstruktiver Anteilnahme an Prozessen der Wandlung arbeiten. Krieg, Zerstörung, Katastrophen und Vertreibung hinterlassen in Individuum und Ethnie Traumata, die weit über Zeit und Raum hinaus reichen. Der Zusammenfluss gemeinsamer Ideen und Vorstellungen wird Impulse ermöglichen, die für diese nötigen Wandlungen deutliche Zeichen setzen können.

Unser eigenes Bemühen möchte dazu beitragen, den durch Traumata belastenden Folgen entgegen zu wirken, um generationsübergreifender und ethnischer Chronifizierung die Basis zu entziehen. Die Initiative BENU g UG beschränkt sich hierbei zunächst in den ersten Schritten kräftesammelnd auf das im HIER und JETZT und das in eigenen Bereichen Machbare.

Ausgehend von der Geschichte des Tempelhofer-Feldes und Berlins, mit seinen in der Folge europaweit in Schutt und Asche gelegten Städten, stellt sich über Europa hinausgehend die Frage nach den notwendigen Folgen aus solch dunkelster Geschichte, und der Chance ihres heilsamen Wandels aus eigener Betroffenheit. Dies Umso mehr, wie in den Tempelhofer-Flugzeughangers Zwangsarbeiter Sturzkampfflugzeuge (die europaweit gefürchteten STUKAS) herstellen mussten, die anschließend vom Tempelhofer-Feld aus startend über den Heimatländern der Zwangsarbeiter ihre vernichtende Bombenlast abwarfen.

Welches destruktive Chaos muss im Innern von Politikern und Verwaltungsstrategen herrschen, um in jüngster Zeit menschenunwürdige Unterbringung von Geflüchteten an diesen alten Orten des Grauens unverhüllt neu zu installieren? Oder: Wo verlaufen die eigentlichen Grenzen zwischen Bomben, inneren und äußeren Trümmern und so was, - wie hieß es noch - , der unantastbaren Würde des Menschen.


Was wollen wir aus dieser Weite, vom Ausläufer des hohen Teltow mitten in der Metropole Berlins aufsteigen lassen